Einsatzbereich Flächensuche - die Suche nach vermissten Menschen

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Werden Personen in unwegsamem und unübersichtlichem Gelände vermisst, so ist das eine Aufgabe für das Rettungshundeteam “Flächensuche”. 

Dies kann beispielsweise der Fall sein wenn:

  • Menschen nach Autounfällen orientierungslos und/oder geschockt umherirren,
  • Suizidvorhaben vorliegt,
  • Menschen aus Krankenhäusern oder Altenheimen abgängig sind,
  • Menschen sich im Wald (oder anderem unwegsamen Gebiet) verirrt haben,
  • ein Unfall vermutet wird,
  • Kinder nicht nach Hause kommen,
  • oder ähnliches.

Wie erheblich dabei die Geschwindigkeits und Aufwandsunterschiede zu technischen Geräten oder Suchmannschaften ohne Hunde sind, zeigt folgendes Beispiel:

Nicht nur die Schnelligkeit, sondern auch das Durchkämmen von Gebieten, die für Menschen oft unzugänglich sind, ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor.
Die Überlegenheit des Hundes zeigt sich besonders bei Dunkelheit. Er wittert mit seiner Nase die vermisste Person schon auf große Entfernungen und kann sich dank seines speziellen Sehvermögens im Dunkeln gut orientieren.

Unsere Hunde arbeiten grundsätzlich frei, ohne Leine und Halsband (Ausnahme “Bringsler”), in der Fläche nur mit Rotkreuz-Kenndecke, unter der Leitung des Hundeführers, einzeln oder auch in Suchketten. Dabei suchen die Hunde die Einsatzfläche nach menschlicher Witterung ab (keine Geruchsaufnahme über Kleidung oder Spuren nötig).
Wird diese vom Hund aufgenommen (menschl. Witterung), lokalisiert er die vermisste Person und zeigt sie seinem Hundeführer durch Bellen beim Opfer (oder Bringseln) an. Näheres zu weiteren Anzeigemöglichkeiten der Hunde unter Ausbildung