Einsatzbereich Trümmersuche - die Suche nach verschütteten Menschen

undefined

Sind Personen zwischen, auf oder unter Trümmern

  • durch Gebäudeeinstürze;
  • nach Explosionen,
  • nach Erdbeben
  • nach Erdrutschen oder
  • nach anderen Naturkatastrophen

verschüttet, so kommt das Rettungshundeteam “Trümmersuche” zum Einsatz. Auch bei Flugkatastrophen, Eisenbahnunfällen oder Unglücksfällen in Tunnel und Stollen, können Trümmersuchhunde eingesetzt werden.
Der Suchhund lässt sich aufgrund seiner speziellen Ausbildung bei der Sucharbeit weder von den verschiedensten Gerüchen, Rauch und Lärm oder durch Geräte der Rettungsmannschaften ablenken. Er sucht selbständig und ausdauernd in dem ihn zugewiesen Bereich, lässt sich aber trotzdem von seinem Führer auf Distanz über den Trümmerbereich lenken.
Die Stelle an der menschlicher Witterung aus den Trümmern austritt zeigt der Trümmerhund seinem Hundeführer durch Bellen ggf. zusätzlichem Scharren an. Damit erhalten die Rettungsmannschaften einen Anhaltspunkt, wo Menschen unter den Trümmern verschüttet sind und können die Bergung entsprechend einleiten.

In Trümmern bilden jeweils drei Rettungshundeteams sowie ein Beobachter eine Einsatzgruppe. Dabei hat der erste Hund die Aufgabe, einen Verschütteten zu orten. Der zweite Hund hat eine eventuelle Anzeige zu bestätigen. Der dritte Hund ruht während der Suche. Eine solche Suchrunde, kann abhängig von den äußeren Einflüssen, bis zu 20 Minuten dauern, danach wechseln die Rettungshundeteams ihr Aufgaben.